Die wichtigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

 

Viagra kann, wie jede andere Arznei, bestimmte Nebenwirkungen haben. Sie müssen nicht zwingend erscheinen. Wenn Sie wohlauf sind und bei der Einnahme die korrekte und ordnungsgemäße Dosierung beachten, ist Viagra in der Regel ungefährlich.

Zu den am öftesten auftretenden Nebenwirkungen nach der Einnahme von Viagra zählen: Migräne, eine verstopfte Nase, Vertigo, Hitzewallungen, Magenprobleme auch Gesichtsrötung. Für den Fall, dass es zu einer allergischen Reaktion (außerordentlich selten) mit den folgenden Symptomen kommt: pfeifendes Atmen, Schwierigkeiten beim Ein und Ausatmen, Schwindelgefühle, Augenlider, Lippen oder Rachen schwellen an, suchen Sie bitte umgehend einen Mediziner auf.

In äußerst seltenen Fällen ist nach der Anwendung von Viagra eine Störung der Durchblutung des Sehnervenkopfes zu sehen. Das kann im Extremfall zu Sehschäden führen. Es ist indes nicht abschließend bewiesen, in welchem Umfang dieses Phänomen überhaupt mit der Einnahme des Wirkstoffes in Zusammenhang steht. Falls Sie eine Abnahme der Sehkraft registrieren, verständigen Sie bitte auf Anhieb Ihren Arzt und sehen von der weiteren Einnahme der Pillen ab.

Für den Fall, dass es zu einer Dauererektion (mehr als 120 Minuten andauernde Erektion) kommt, ist ein Besuch beim Arzt vorgeschrieben, um irreparable Schäden zu verhindern. Sie können Nebenwirkungen vermeiden, indem Sie, ergänzend zu den oberhalb genannten Informationen und Aussagen, die Packungsbeilage ganzheitlich und pedantisch lesen. Desgleichen ist davon abzuraten, mit der Dosierung zu experimentieren, denn hier gilt unmissverständlich: Mehr ist nicht zwangsläufig besser, sondern bewirkt eher das Gegenteil. Wir raten davon, am gleichen Tag mehr als einmal Viagra einzunehmen. z. B.: Morgens 50mg Viagra, abends 50m Viagra.

Sie werden feststellen, dass Sie selbst einen enormen Beitrag bei der Anwendung und Einnahme von Viagra bewirken können. Ausschlaggebend hat sich bewahrheitet. Desto besser die Grundvoraussetzungen und je weniger negative Faktoren vorhanden sind, desto größer ist die Chance, dass Sie mit der Verwendung die benötigten Resultate und Ergebnisse erreichen.

Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindiktionen – Unbedingt lesen!

Viagra sollte definitiv nicht verwendet werden, falls Sie analog nitrathaltige Medikamente, wie beispielsweise Nitrolingual-Spray oder auch Stickstoffmonoxid-Donatoren einnehmen. Es kann durch diese kombinierte Nachwirkung ein lebensgefährlicher Blutdruckabfall aufkommen, welcher drastisch ist. In diesen Fällen ist von der Verwendung von Viagra und ähnlichen Potenzmitteln dringend abzuraten. Bei bestehenden schwerwiegenden Herz- oder Lebererkrankungen sollten Sie von einer Nutzung von Viagra absehen. Bei Herzinfarkten sowie Schlaganfällen, die erst in letzter Zeit geschehen sind, raten wir von einer Einnahme ebenso ab.

Sollten Sie an seltenen, erblichen Augenkrankheiten leiden, ist von einer Verwendung abzusehen. Das Präparat darf absolut nicht verwendet werden, wenn Sie jünger als 18 Jahre alt sind. Bitte verwenden Sie Viagra nicht, wenn Sie gleichzeitig weitere Sildenafil enthaltende Mittel oder ähnliche Potenzmittel zum Einsatz bringen. Achten Sie darauf, dass es über die Wirkung von Viagra zu Einschränkungen bei der Bedienung von Autos und Apparaturen kommen kann.

Es kommt vor allem bei Wirkstoffen, die von denselben Enzymen wie Sildenafil abgebaut werden, zu möglichen Wechselwirkungen. Hierzu zählen Ritonavir, Saquinavir, Itraconazol, Ketoconazol, Erythromycin und/oder Cimetidin. Wechselwirkungen lassen sich ebenfalls beobachten, wenn parallel Alphablocker eingesetzt werden. Für den Fall, dass es zu Nebenwirkungen wie Schwindel oder Benommenheit kommt, hilft es, den zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme beider Medikamente auszudehnen.