Funktionsweise von Viagra – schnell erklärt

Viagra besteht aus einem Wirkstoff mit der Bezeichnung Sildenafil. Bei jenem einzigartigen Wirkstoff handelt es sich um einen PDE5-Hemmer und dieser ist dafür verantwortlich, dass ein Enzym in den Schwellkörpern gehemmt wird. Das hat die Konsequenz, dass mehr Blut in die Schwellkörper fließt und auch länger dort verbleibt. Das ist exakt der Effekt, den man erzielen möchte, denn dadurch werden die Dauer und die Qualität der Erektion massiv verbessert und verlängert. Das ist zu beachten: Die Potenzmittel steigern die Lust an sich nicht. Man muss bereits sexuelle Lust haben, damit Viagra sachgemäß wirkt.

Die richtige Dosierung – darauf kommt es an

Bei der Einnahme und der Verwendung von Viagra ist die Dosierung von entscheidender Wichtigkeit. Für alle, die Viagra zum ersten Mal einnehmen, empfiehlt es sich, mit einer Dosis von 50mg zu beginnen. Das hat den einfachen Grund, dass es auf diese Weise leichter ist, zu sehen, wie der Körper auf die Dosis reagiert und dementsprechend Anpassungen (mehr oder weniger, maximal 100mg) vorzunehmen.

Man sollte die Tablette ungefähr 30 Minuten bis 1 Stunde vor dem Geschlechtsverkehr mit einem Glas Wasser einnehmen und das am besten auf nüchternen Magen. Folgende Faktoren sind mögliche Gründe für das Ausbleiben einer Erektion nach der Einnahme von Viagra oder einer schwächeren Wirkung von Viagra. Insbesondere der Verzehr von fetthaltigen und sehr schwer verdaulichen Mahlzeiten wirkt sich negativ auf die Wirkung aus. Hierzu zählen beispielsweise Pizza, Pasta und Fastfood. Ein Abstand von mindestens 2 Stunden zwischen der letzten Mahlzeit und der Einnahme von Viagra ist sehr empfehlenswert.

Stress und Anspannung, ob beruflich oder privat, erschweren die Entspannung und wirken sich negativ auf den Blutfluss aus. Sorgen Sie dafür, dass Sie entspannt sind. Die Einnahme von Drogen kurz vor dem Sexualakt kann dazu führen, dass eine Erektion erschwert oder verhindert wird. Übermäßiger Alkoholkonsum kurz vor dem Geschlechtsverkehr führt dazu, dass das Auftreten einer Erektion erschwert wird.

Ein Glas Sekt oder Wein kann helfen sich zu entspannen, aber auf keinen Fall mehr. Sexuelle Versagensangst, d.h. die Angst, die Partnerin nicht richtig befriedigen zu können. Denken Sie daran, wie viel Spaß Sie haben werden. Psychischer Druck, der durch die Einnahme des Medikaments entsteht, und für hohe Erwartungen sorgt „Ich MUSS sie befriedigen“. Diesem Druck kann man entgegenwirken, wenn man das Medikament und seine Wirkung einige Tage vorher alleine bei Selbstbefriedigung ausprobiert.

Mangelnde sexuelle Lust ist ein weiterer, sehr wichtiger Faktor. Wenn Sie zu wenig oder gar nicht erregt sind, wird sich das negativ auf das gewünschte Resultat auswirken. Hier spielt auch die Partnerin eine wichtige Rolle. Am besten sprechen Sie vorher ausführlich darüber, was sie beide erregt.

Unser Tipp:

Sorgen Sie dafür, die oben genannten negativen Faktoren so weit wie möglich zu reduzieren. Und vergessen Sie nicht, dass es im Endeffekt darum geht, dass Sie und ihre Partnerin wieder Spaß und Lust auf Sex miteinander haben. Geben Sie sich die nötige Zeit und genießen Sie es. Viel Spaß.